Fintel, Lauenbrück und Stemmen bilden eine Spielgemeinschaft!

Die Initiatoren: Heiko Renken, Eckhard Beneker, Jörg Diller, Yannik Schwiebert und Tim Pyka (v.l.). © Denkmann – Rotenburger Kreiszeitung

Lauenbrück – Die Überlegungen einer Spielgemeinschaft im Fußball-Herrenbereich hat es bei allen Beteiligten bereits in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben. „Im März wurde es konkret“, erzählt Jörg Diller. Seither habe der Vorsitzende des SV Lauenbrück sich mit den entsprechenden Verantwortlichen des TuS Fintel und TV Stemmen jeden Dienstag getroffen. Nun steht die Zusammenarbeit fest und einen Namen gibt es auch: SG Fintau.

Dieser sei an die schon bestehende Spielgemeinschaft im Jugendbereich angelehnt, erklärt Stemmens Vorstand Tim Pyka. An der JSG Fintau sind hingegen noch der Vahlder SV und der SV Grün-Weiß Helvesiek beteiligt. „Vahlde haben wir für unsere SG bei den Herren mit ins Boot geholt, aber die wollten eigenständig bleiben“, verrät Heiko Renken, Fintels Sportwart. Dem pflichtet Diller bei und ergänzt: „Mit Helvesiek haben wir bewusst nicht gesprochen, da sie ausreichend Spieler in beiden Mannschaften haben.“

Großteil der Spieler befürwortet den Zusammenschluss

Genau dies kann das Trio nicht mehr von sich behaupten. Während Fintel kurz vor Saisonende seine Zweite aus diesem Grund abmeldete, schleppten die zwei Stemmer Teams und die Lauenbrücker Mannschaft sich mit argen Personalproblemen über die Ziellinie. Damit soll nun Schluss sein. Ab der kommenden Saison, so der Plan, stellt die Spielgemeinschaft drei Teams. Je eins in der 1., 2. und 4. Kreisklasse. Da bislang sowohl Fintel als auch Stemmen in der 1. Kreisklasse spielten, wird in dieser Liga ein Startplatz frei. Welche Auswirkungen das hat, ist noch nicht beschlossen, wie Frank Michaelis, Vorsitzender des Kreisspielausschusses, erklärt: „Es laufen die Relegationen und es kommen noch Mannschaftsmeldungen rein. Entscheiden werden wir das am 13. Juni.“

Sicher ist bereits, dass der Spielerpool der Spielgemeinschaft rund 60 Personen beträgt, von denen ein Großteil übrigens den Zusammenschluss befürwortet. Widerstand gebe es laut Fintels Vorsitzendem Eckhardt Beneker nur „aus dem Rest des Dorfes. Die Alteingesessenen können das alles noch nicht nachvollziehen.“ Unter den Vorständen hingegen sind sich alle einig, dass es sowohl die richtige als auch einzige Option ist. „Damit das auch alles weiterhin klappt, ist für uns eine offene Kommunikation wichtig. Es soll nicht so laufen wie bei Horstedt und Mulmshorn“, warnt Renken und betont: „Wir werden uns deshalb auch künftig regelmäßig zusammensetzen.“

Alle Trainerstellen sind besetzt

Bei ihren Treffen beschlossen die Beteiligten neben dem Namen auch, dass an allen drei Orten gespielt werden soll. „Unser Wunschgedanke ist es, dass die Heimspiele an einem Wochenende am selben Ort stattfinden und dann in einem rollierenden Verfahren von Woche zu Woche zwischen den Plätzen wechseln“, erläutert Beneker, dessen TuS Fintel als federführender Verein der Spielgemeinschaft feststeht. Außerdem sind seit Dienstag alle Trainerstellen besetzt. Die erste Herren übernehmen Jan Kruse (Lauenbrück) und Marcel Winkelmann (Stemmen) als Duo. Ebenfalls gleichgestellt sind Christian Düputell (Stemmen II) und Lennart Gompertz (Fintel II) bei der Dritten. Die Zweite übernimmt Uwe Steinigen, der zuletzt pausierte. Ihm assistiert Patrick Ebsen. Jan-Peter Meyer kümmert sich um die Keeper aller Teams.

Am 25. Juni starten alle mit einem gemeinsamen Training. „Am 14. Juli treten wir beim Hetzweger Pokal das erste Mal als SG auf“, sagt Yannik Schwiebert, Lauenbrücks zweiter Vorsitzender. Bis dahin – spätestens aber bis zum Saisonstart – solle ein neues Wappen entworfen werden, das auf die in neutralen Farben gehaltenen Trikots gedruckt wird.

Quelle: Rotenburger Kreiszeitung – https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-rotenburg/fussball-kreisklasse-fintel-lauenbrueck-und-stemmen-bilden-eine-spielgemeinschaft-92328542.html

 

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