Tarifvertrag mfa gehalt ausbildung

Die SEC kann entweder auf Unternehmensebene oder auf Niederlassungsebene gebildet werden, wenn auch eine zentrale SEC eingerichtet wird. Die SEC erhält von den Arbeitgebern Informationen zu Themen wie den wirtschaftlichen und sozialen Aspekten des Unternehmens und der neuen Technologie. Die SEC wird zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens konsultiert. Sie reagieren auch auf formelle Konsultationen der Arbeitgeber zu Themen wie Entlassungen und Berufsausbildung (ohne formelle Verhandlungsmacht) und sind für die Verwaltung sozialer und kultureller Aktivitäten zuständig, für die sie über ein tarifvertraglich festgelegtes Budget verfügen. Andernfalls verfügt die SEC über ein funktionierendes Budget in Höhe von 0,2 % der jährlichen Lohnsumme des Unternehmens oder 0,22 % in Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten. Die SEC wird auch die Aufgaben der ehemaligen Personaldelegierten (Die Darstellung individueller und kollektiver Beschwerden gegenüber der Geschäftsleitung und die Gewährleistung der Umsetzung von Rechtsvorschriften und Tarifverträgen) sowie die Rolle des Ausschusses für Sicherheit und Arbeitsbedingungen übernehmen. Der Tarifvertrag ermöglicht es, die Regelungen des Arbeitsrechts an die Bedürfnisse und spezifischen Anforderungen eines Unternehmens oder einer Branche anzupassen. Jeder Tarifvertrag muß zwischen den Sozialpartnern nach bestimmten Formalitäten ausgehandelt und dem Inspektorat für Arbeit und Bergbau (Inspection du Travail et des Mines – ITM) zur Genehmigung durch den Minister für Arbeit und Beschäftigung vorgelegt werden. Es gibt zwei Arten von Tarifverträgen: Auf nationaler Ebene haben die Universität Luxemburg und die Gewerkschaft OGBL nach der Unterzeichnung einer ersten Vereinbarung über die Arbeitsbedingungen im März 2015 nun einen ersten Tarifvertrag abgeschlossen, der vom Gouverneursrat der Universität auf seiner Sitzung am 21. Juli 2018 gebilligt wurde.

Die Vereinbarung wurde am 4. September 2018 von Yves Elsen, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats, und Rektor Stéphane Pallage sowie OGBL-Zentralsekretär Frédéric Krier und Virginie Mucciante, Leiterin der Personaldelegation der Universität, unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für wissenschaftliches und wissenschaftliches Personal sowie für Verwaltungs-, Finanz- und technisches Personal, mit Ausnahme von Verwaltungsmitgliedern, Abteilungsleitern der Verwaltung, studentischen Assistenten und Praktikanten. Die Vereinbarung tritt rückwirkend ab Juli 2018 für einen Zeitraum von drei Jahren in Kraft. Nach dem Arbeitsgesetzbuch (Artikel L. 211-14) ist Nachtarbeit (zwischen 22.00 und 6.00 Uhr) weder verboten noch genehmigungspflichtig. Der Arbeitgeber muss jedoch sicherstellen, dass die normale Arbeitszeit für Nachtarbeiter durchschnittlich 8 Stunden pro 24-Stunden-Zeitraum, der über einen Zeitraum von 7 Tagen berechnet wird, nicht überschreitet.